Showing posts with label recumbent. Show all posts
Showing posts with label recumbent. Show all posts

Monday, May 24, 2021

A visit to Rostock

Eigentlich hätte dieses Wochenende der 600er Brevet in Ostfalen von Warberg nach Kühlungsborn stattgefunden, das musste aber leider abgesagt werden. Anlässlich Familienbesuch in Rostock ging es dann letztlich aber doch nach MV.

So 23.05. zum Kaffee nach Rostock.

Ich hatte mich zum Kaffee angemeldet, entsprechend früh wollte ich los. Nachdem ich festgestellt hatte, dass die erste Elbfähre am Wochenende erst um kurz nach 7h geht, habe  ich mich dann doch für die Nordumfahrung entschieden.

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Elbe Lübeck Kanal bei Neu Lankau.

In der Ruhe des Sonntagmorgens entkomme ich schnell der Stadt, hinter Norderstedt fühle ich mich frei, die Strecken bei Tangstedt und die Alsterquerung laufen phänomenal, und das Gut Jersebek lasse ich dieses mal links liegen. Nur Bargteheide strapaziert meine Geduld mit einer Kombination aus Ampeln und Verkehrsberuhigungspflaster. Zum Glück erwische ich bei der endlosen Ortsausfahrt  eine Art Grüne Welle bei 35 km/h.

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Alleen, Seen, Raps.
Den Elbe Lübeck Kanal überquere ich bei Neu Lankau, vermeide Mölln durch nördliches Anschneiden und bin schon bald in in Kitlitz das normalerweise für Kopfsteinpflaster, Kaffee und Kuchen im Hofcafé steht: der ist heute aber in Rostock geplant. 
M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Unterquerung der A14.

Hier dominiert jetzt eine Landschaft aus Alleen Seen und Raps in voller Blüte. Jetzt ist der Schweriner See nicht mehr weit, dessen Westufer ich über die Dörfer folge.  Bei Willigrad gibt es eine etwas unwirkliche Achterbahstrecke vom Typ "Wilde Maus" durch den Wald, die nur heute leider mit Radfahrern ebikes, Hunden und ihren Besitzern verstopft ist.

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Rapsblüte.

Um Bad kleinen verheddert sich der Track mit den Bahnstrecken, und nach einem kurzen Bahnübergangsfreien Abschnitt von Warin nach Bützow folge ich der Trasse bis Schwaan. Von Schwaan ist es nicht mehr weit über eine Serie von Hügeln. Um kurz vor drei komme ich pünktlich zum Rhabarberkuchen an.

Mo 24.05. Zum Dinner nach Schenefeld

Hamburg, Ahrensburg, Mölln, Ratzeburg, Lübeck, Schwerin, und Wismar sind alles schöne Städte, - aber nicht wenn man sie mit dem Fahrrad durchqueren muss und eigentlich noch ein anderes Ziel hat. Entsprechend experimentell habe ich versucht auf der Rückfahrt für mich neue Routen zu erkunden.
M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Rapsblüte.
Leider  mit gemischtem Erfolg: an 'kleinen' Überraschungen wie der Ortsdurchfahrt Gnemern oder dem Strukturpanzerplattenweg bei Duvennest lässt man in Summe locker ein Stunde, und potentiell sogar Material.
M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Cockpit view.

Viele der schönen (Kopfsteinpflaster-) Strassen haben einen Anflug von Strukturschwäche und es drängt sich auch der Gedanke auf, dass es durchaus einen Unterschied zwischen einerseits charmanten Kleinst-Strassen mit erhaltenswertem Kopfsteinpflaster und andererseits Vernachlässigung geben könnte.

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Elbe Lübeck Kanal bei Berkenthin.

Am Ende stört das wenig, und ich freue mich, dass es Stadteinwärts auf der identischen Strecke vom Vortag wieder läuft, über die schöne tour und, dass ich zum Abendessen zurück in Schenefeld bin.

Karte. Rot: hin - empfehlsenswert, blau: zurück - naja.


Stationen.


Sunday, May 2, 2021

Kreidegrube Lägerdorf


M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l

A free entry to HaLaRa.

Auf Komoot war ich auf beeindruckende Bilder der Kreidegrube Lägerdorf aufmerksam geworden, das wollte ich mir einmal ansehen. Für den Hinweg habe ich die schnurgeraden Schnelläufer über Quickborn, Ellerau, Alveslohe, Heidmoor, Mönkloh, Westermoor genutzt. 


M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Déjà vu  (here): Bridge in Wittenbergen.

Von Heidmoor bis Westermoor verliert man sage und schreibe 40 Höhenmeter auf 20 km. Auf diesen Strassen und mit dem Lowracer bilde ich mir ein das zu spüren, hier läuft die Fuhre fantastisch. In Wittenbergen mache ich einen kleinen Abstecher zur Brücke die wir schon auf "Rund um das Dorf Berlin" überquert hatten: Was ein Unterschied gegenüber der Winterlandschaft im Morgenlicht mit Rauhreif vor zweieinhalb Monaten.


M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Defunct industrial charme.

Das Wetter war ja als durchwachsen angesagt - in meiner Vorstellung hatte ich mit Schietwetter und Nieselregen gerechnet. In der Realität hat sich die Niederschlagsmenge dann eher Schauerartig  pünktlich zur Ankunft in Lägerdorf manifestiert.

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Gigantic open pit chalk quarry. The bike is roughly at sea level-
Lägerdorf is at an elevation of 8m!

Und als ich endlich freien Blick für ein Foto des riesigen Tagebaus hatte fing es an zu hageln. Die Tiefe der Grube ist fast unheimlich, umso mehr wenn man bedenkt, dass Lägerdorf nur auf 8m über dem Meeresspiegel und in der Nähe der Stör liegt!

DEM overlay on satellite imagery.

Der Kontrast zwischen der Waldkante, der weissen Grube und dem See am Grund ist selbst bei diesem Wetter beeindruckend. Kaum war ich durchnässt und auf dem Rückweg Richtung Engelbrechtsche Wildnis war der Spuk auch schon  im grossen ganzen vorbei. 

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Open again - since 01.05. The turning bridges on the flood barrier
are open ty cyclists again, sparing me the awkward crossing of Elmshorn.

Seit dem 01.05. sind die Drehbrücken der Krückau- und Pinnau-Sperrwerke wieder für Radfahrer passierbar (Zeiten beachten), was die Orstdurchfahrt über Elmshorn erspart, dafür sind die meisten im Winter oft offenen Schafsgatter nun wieder geschlossen - bei gefühlt Nummer 10 höre ich auf zu zählen.

Strecke. 125 km, Start 13h24, 4h30 unterwegs.

Wednesday, April 28, 2021

Zum Sachsenwald

 

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l

Am Mittwoch konnte ich noch einmal einen Ausgleichstag und damit das schöne Wetter nutzen. Gelegenheit einmal in den Osten zu fahren. 

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Rüschpark, auf der anderen Seite: Teufelsbrück.

Das birgt immer die Herausforderung wie man um oder durch Hamburg kommt.  

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Alte Harburger Brücke. Officially closed for construction work.

Sowohl in Richtung Harburg, als auch zurück durch den Norden habe ich für mich neue Varianten ausprobiert - leider mit gemischtem Erfolg: Durch Harburg gibt es deutlich bessere Optionen. 

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Elbufer.

Bei der Gelegenheit wollte ich einen Abstecher und ein paar Bilder an der alten Harburger Brücke machen, die prompt in einem Umfaller und ein paar Kratzern resultierten.

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Zweite Querung der Elbe.

Die Rückfahrt über Glashütte ist zwar schön aber etwas kleinteilig wenn man den Tag sonst noch etwas vorhat. 

Zum Sachsenwald.

Dafür habe ich die Fahrt an der Elbe, den kleinen Anstieg in Eschenburg, den Sachsenwald und die Hügel hinter Lütjensee (mit so etwas wie der norddeutschen Variante von Fernsicht) und die verkehrsreiche aber schöne Durchfahrt durch Jersebek in vollen Zügen genossen.

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Sachsenwald.


M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Gut Jersebek.


Strecke: 158 km. Abfahrt 8h83, 7h22 unterwegs.


Tuesday, April 20, 2021

A visit to lake Plön

Schenefeld Plön Schenefeld: a free entry to HaLaRa

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l

Am Wochenende musste ich arbeiten - dafür gab es heute einen Ausgleichstag. So habe ich mich dann nach einem zweiten Frühstück vorsichtig vom Sofa auf das Liegerad umgebettet, und bin um 11h06 zu einer Runde nach Plön aufgebrochen. Das Wetter war  fantastisch, strahlender Sonnenschein, weder zu warm noch zu kalt. 

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Azur blue lake.

Die Fahrt durch das Oberalstertal und die Naturschutzgebiete Bargetheide und Wittenborner Heide lohnt sich. Nur ein Stop im Storchencafé Vosshöhlen musste dieses mal ausfallen. Der Plöner See hat sich in schon in Bosau in bestem Azurblau präsentiert und damit für Ferienstimmung gesorgt. 

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l
Lake Plön.

Die Durchfahrt durch Plön ist etwas mühsam. Auf dem Rückweg ging es über Vierer Berg, Heidmühlen -auch hier ohne Besuch im Café- am Stellenbrookmoor vorbei nach Hartenholm, Lentföhrden (mein Ausgangspunkt für  "Rund um das Dorf Berlin") auf gut laufenden Strassen nach Hause, wo ich dann um 18h34 nach 7h28 und 200km wieder ankam.

Red: way out, blue return. 11h06 -18h34, 7h28 200 km.


Stations of the trip.

See also: An autumnal tandem jaunt to Plön

Saturday, March 20, 2021

Elb-Weser-Runde

M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l


Hamburger Langstrecken Radtouren (Regeln)

Angeregt durch den HaLaRa Bericht Nr.62 wollte auch ich der Fähre Brunsbüttel Cuxhaven einmal einen Besuch abstatten. Da wir ja um diese Jahreszeit in normalen Jahren in Schleswig Holstein bereits das 300er Brevet fahren würden habe ich noch einen Schlenker über Bremerhaven und die Weserdeiche mit dazugenommen und bin die Runde im Gegenuhrzeigersinn gefahren um die nicht so häufige Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven planbar zu erreichen.

Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven
Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven.

Bei der Abfahrt hatte ich noch schöne Morgensonne in den heimischen Alleen im Rücken, die aber bald einem grauen Himmel und stetig stärker werdendem Wind aus erst südwestlichen, später west-süd-westlicher Richtung Platz machte. Von einer kleinen Umfahrung durch die Windpark Erschlieschliessungsswege hinter Uetersen, die ich zum ersten Mal getestet habe würde ich eher abraten, die Orstdurchfahrt Elmshorn bleibt nervig, insbesondere die Baustelle Richtung Raa-Besenbek. Danach wird es schön und ruhig, Glückstadt umfahre ich weiträumig und habe die Welt bis auf das Stör Sperrwerk auf kleinen Strassen fast für mich allein. Auf die Kanalfähre in Brunsbüttel muss ich nur kurz warten und komme mit Luft bei der Elbferry Richtung Cuxhaven an.

Bremerhaven
Bremerhaven.

In Cuxhaven braucht es ein wenig bis ich mich aus den Docks und der Stadt gefädelt habe, ab Berentsch folge ich bis Bremerhaven dem Deichverteidigungsweg  der sich hier bis auf den Gegenwind gut fahren lässt, es gibt nur wenige Schafsgatter. Etwas Regen war angesagt, beschränkt sich aber auf leichtes Nieseln das nichtmal nass macht. Bremerhaven fängt nicht an, zieht sich, und hört nicht auf: Ortsschild habe ich keines gesehen, dafür passiere ich zweimal den Zoll und geniesse den heute verkehrsarmen Industriecharme der riesigen Hafenanlagen. Ab dann folge ich zunächst der Weser, wieder hauptsächlich am Deich, um dann bei Ritterhude Kurs auf die nördlichen Ausleger Bremens zu nehmen. Die rauschende Kurvenfahrt entlang der Wümme bis Lilienthal ist ein absolutes Highlight mit dem mittlerweile konsequenten Rückenwind.

Elb-Weser Runde. 314 km, Start 7h08, Ankunft 22h47,
Dauer 15h39.


Jetzt steht nur noch der Klassiker Bremen-Hamburg zwischen mir und dem Abendbrot. Dass es auch hier Regnen würde hatte ich in der Planung geflissentlich ignoriert, ebenso, dass es spät werden könnte. Dafür läuft es jetzt wieder und ich geniesse Abschnitte in kohl-pech-rabenschwarzer Nacht auf absolut einsamen Kleinststrassen im Lichtkegel meiner Lampe. Es kommt Brevet feeling auf. Dennoch ist es noch lang bis nach Finkenwerder, mittlerweile macht der Regen auch nass, und die letzte Fähre nach Teufelsbrück verpasse ich um fast eine Stunde. Also setze ich nach Övelgönne über mit der anschliessenden nervigen Schiebepassage längs der Elbterassen. Die letzten Kilometer auf der Elbchausse und längs des Klövensteen sind ein Detail.


Kontrollkarte, Brevetkarte
Virtuelle Kontrollkarte.

Mit Öffnung der Sperrwerke im Sommer (und Runde im Uhrzeigersinn...?) , und etwas Feinarbeit hätte die Strecke das Potential zu einem quasi komplett Verkehrsfreien, schnellen, flachen 300er.


Saturday, February 27, 2021

A visit to the Kiel Canal


M5 CrMo Lowracer with Tailbag 88l

An entry to HaLaRa: Hamburger Langstrecken Radtouren (rules)

For today (27.02.21) the Audax Club SH/HaLaRa had again prosed a route - unfortunately hard to reach for me, both, by car, and on-axis by bike. But with a rather optimistic weather forecast I went riding nevertheless on a route of my own which I would then submit as a free entrant. The idea was to scout a route to the Breiholz Ferry at the Kiel Canal including a number of promising fast rolling sections on deserted back roads. For me, this somehow bridged a gap in the terrain covered from home and the Brevets starting form Kiel which frequently coast along and cross the Kiel Canal.

Virtual control card. 222 km Start 10h42, Arrival 18h55, 8h13
on the road.

After a somewhat moist morning I was treated to a sunny arrival at the Canal Ferry in Breiholz (which is part of the traditional 400 km Brevet from Kiel), beautiful weather along the river Stör, the gentle warm glow of the winter evening light around Elmshorn, sunset in the marshlands close to home, and a giant moon on the last meters.

The track. 222 km.

A route I am certainly going to re-visit after weeding out some (rather short) concrete slab two-track farm roads.