Sunday, August 15, 2021

Tandem restoration tidbits: Dating the Peugeot TM 8

Manufacturing date


One of the first questions that comes up for any vintage bicycle is certainly its age. For our Peugeot TM 8 the color scheme, orange lettering, checkerboard graphics and 'record du monde' decals give a hint, as does the equipment which can be compared to catalog images. Yet one of the best ways is certainly to look for original parts bearing a date of manufacture.
Captain's bottom bracket: 12 79, Stronglight, Marque Deposée: December 1979.
In our case we found 12 79 for December 1979 on the captain's bottom bracket spindle, and 2-0 on the Atom hub brake, which according to a website (I no longer find) stands for February 1980
Atom drum brake stamped 2 - 0 for February 1980.
So the bike can be no older than February 1980. More information might be obtained from the stamped/engraved frame number, and the paper sticker.

Frame sticker in addition to the frame number. The dot to the right of the T
turned out to be a removable spec of dirt so its a 'T' and the '1' could be a
misprinted M - for TM8 'Tandem Mixed 8'. For other models however, the
mixed version is known to have a 1 in front of the model number! But usually
the 1 would have looked different (with short top dash and large serif/foot).

Paper stickers are said to show a serial number (top) alphanumeric model number (bottom left) and frame size (bottom right) here. A frame size is absent here, but the TM 8 was only built in 56 (captain)/ 52 (stocker), so this makes sense. The character to the right of the T could be a 1 or a misprinted M for TM8.  For other models however, the mixed version is known to have a 1 in front of the model number... But ususally the 1 on the paper stickers looked different with shorter top dash and a foot/serif. And for the tandem, the homme/homme version had the designation TH8. As for the serial number I have no idea on how to decode it and whther it contains information about the manufacturing date.


Price / value


If we take 1980 as the year the bicycle was purchased, its price according to a list found here was 3340 French Francs. The good reference to gauge its value might be a PX10 at 2980 FRF, and a PY10 for 4690 FRF. If this is to be taken as a measure of its quality, today a good Tandem is often rather more than twice as expensive than a good racing bike.

Prices in French Francs as of 1980. The TM8 cost 3340 Francs, and sits in
between the PX10 and PY10.
Using a conversion tool, 3340 FRF in 1980 equate to about 1500 Euros at the time of writing. Not exactly cheap compared to some current budget tandem offers on the internet, but still very far below known good ones. As an interesting coincidence this is probably about the total investment we made from ebay-find to full restoration.


Sunday, May 2, 2021

Kreidegrube Lägerdorf



A free entry to HaLaRa.

Auf Komoot war ich auf beeindruckende Bilder der Kreidegrube Lägerdorf aufmerksam geworden, das wollte ich mir einmal ansehen. Für den Hinweg habe ich die schnurgeraden Schnelläufer über Quickborn, Ellerau, Alveslohe, Heidmoor, Mönkloh, Westermoor genutzt. 


Déjà vu  (here): Bridge in Wittenbergen.

Von Heidmoor bis Westermoor verliert man sage und schreibe 40 Höhenmeter auf 20 km. Auf diesen Strassen und mit dem Lowracer bilde ich mir ein das zu spüren, hier läuft die Fuhre fantastisch. In Wittenbergen mache ich einen kleinen Abstecher zur Brücke die wir schon auf "Rund um das Dorf Berlin" überquert hatten: Was ein Unterschied gegenüber der Winterlandschaft im Morgenlicht mit Rauhreif vor zweieinhalb Monaten.


Defunct industrial charme.

Das Wetter war ja als durchwachsen angesagt - in meiner Vorstellung hatte ich mit Schietwetter und Nieselregen gerechnet. In der Realität hat sich die Niederschlagsmenge dann eher Schauerartig  pünktlich zur Ankunft in Lägerdorf manifestiert.

Gigantic open pit chalk quarry. The bike is roughly at sea level-
Lägerdorf is at an elevation of 8m!

Und als ich endlich freien Blick für ein Foto des riesigen Tagebaus hatte fing es an zu hageln. Die Tiefe der Grube ist fast unheimlich, umso mehr wenn man bedenkt, dass Lägerdorf nur auf 8m über dem Meeresspiegel und in der Nähe der Stör liegt!

DEM overlay on satellite imagery.

Der Kontrast zwischen der Waldkante, der weissen Grube und dem See am Grund ist selbst bei diesem Wetter beeindruckend. Kaum war ich durchnässt und auf dem Rückweg Richtung Engelbrechtsche Wildnis war der Spuk auch schon  im grossen ganzen vorbei. 

Open again - since 01.05. The turning bridges on the flood barrier
are open ty cyclists again, sparing me the awkward crossing of Elmshorn.

Seit dem 01.05. sind die Drehbrücken der Krückau- und Pinnau-Sperrwerke wieder für Radfahrer passierbar (Zeiten beachten), was die Orstdurchfahrt über Elmshorn erspart, dafür sind die meisten im Winter oft offenen Schafsgatter nun wieder geschlossen - bei gefühlt Nummer 10 höre ich auf zu zählen.

Strecke. 125 km, Start 13h24, 4h30 unterwegs.

Wednesday, April 28, 2021

Zum Sachsenwald

 

Am Mittwoch konnte ich noch einmal einen Ausgleichstag und damit das schöne Wetter nutzen. Gelegenheit einmal in den Osten zu fahren. 

Rüschpark, auf der anderen Seite: Teufelsbrück.

Das birgt immer die Herausforderung wie man um oder durch Hamburg kommt.  

Alte Harburger Brücke. Officially closed for construction work.

Sowohl in Richtung Harburg, als auch zurück durch den Norden habe ich für mich neue Varianten ausprobiert - leider mit gemischtem Erfolg: Durch Harburg gibt es deutlich bessere Optionen. 

Elbufer.

Bei der Gelegenheit wollte ich einen Abstecher und ein paar Bilder an der alten Harburger Brücke machen, die prompt in einem Umfaller und ein paar Kratzern resultierten.

Zweite Querung der Elbe.

Die Rückfahrt über Glashütte ist zwar schön aber etwas kleinteilig wenn man den Tag sonst noch etwas vorhat. 

Zum Sachsenwald.

Dafür habe ich die Fahrt an der Elbe, den kleinen Anstieg in Eschenburg, den Sachsenwald und die Hügel hinter Lütjensee (mit so etwas wie der norddeutschen Variante von Fernsicht) und die verkehrsreiche aber schöne Durchfahrt durch Jersebek in vollen Zügen genossen.

Sachsenwald.


Gut Jersebek.


Strecke: 158 km. Abfahrt 8h83, 7h22 unterwegs.


Tuesday, April 20, 2021

A visit to lake Plön

Schenefeld Plön Schenefeld: a free entry to HaLaRa


Am Wochenende musste ich arbeiten - dafür gab es heute einen Ausgleichstag. So habe ich mich dann nach einem zweiten Frühstück vorsichtig vom Sofa auf das Liegerad umgebettet, und bin um 11h06 zu einer Runde nach Plön aufgebrochen. Das Wetter war  fantastisch, strahlender Sonnenschein, weder zu warm noch zu kalt. 

Azur blue lake.

Die Fahrt durch das Oberalstertal und die Naturschutzgebiete Bargetheide und Wittenborner Heide lohnt sich. Nur ein Stop im Storchencafé Vosshöhlen musste dieses mal ausfallen. Der Plöner See hat sich in schon in Bosau in bestem Azurblau präsentiert und damit für Ferienstimmung gesorgt. 

Lake Plön.

Die Durchfahrt durch Plön ist etwas mühsam. Auf dem Rückweg ging es über Vierer Berg, Heidmühlen -auch hier ohne Besuch im Café- am Stellenbrookmoor vorbei nach Hartenholm, Lentföhrden (mein Ausgangspunkt für  "Rund um das Dorf Berlin") auf gut laufenden Strassen nach Hause, wo ich dann um 18h34 nach 7h28 und 200km wieder ankam.

Red: way out, blue return. 11h06 -18h34, 7h28 200 km.


Stations of the trip.

See also: An autumnal tandem jaunt to Plön

Saturday, March 20, 2021

Elb-Weser-Runde



Hamburger Langstrecken Radtouren (Regeln)

Angeregt durch den HaLaRa Bericht Nr.62 wollte auch ich der Fähre Brunsbüttel Cuxhaven einmal einen Besuch abstatten. Da wir ja um diese Jahreszeit in normalen Jahren in Schleswig Holstein bereits das 300er Brevet fahren würden habe ich noch einen Schlenker über Bremerhaven und die Weserdeiche mit dazugenommen und bin die Runde im Gegenuhrzeigersinn gefahren um die nicht so häufige Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven planbar zu erreichen.

Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven
Elbfähre Brunsbüttel-Cuxhaven.

Bei der Abfahrt hatte ich noch schöne Morgensonne in den heimischen Alleen im Rücken, die aber bald einem grauen Himmel und stetig stärker werdendem Wind aus erst südwestlichen, später west-süd-westlicher Richtung Platz machte. Von einer kleinen Umfahrung durch die Windpark Erschlieschliessungsswege hinter Uetersen, die ich zum ersten Mal getestet habe würde ich eher abraten, die Orstdurchfahrt Elmshorn bleibt nervig, insbesondere die Baustelle Richtung Raa-Besenbek. Danach wird es schön und ruhig, Glückstadt umfahre ich weiträumig und habe die Welt bis auf das Stör Sperrwerk auf kleinen Strassen fast für mich allein. Auf die Kanalfähre in Brunsbüttel muss ich nur kurz warten und komme mit Luft bei der Elbferry Richtung Cuxhaven an.

Bremerhaven
Bremerhaven.

In Cuxhaven braucht es ein wenig bis ich mich aus den Docks und der Stadt gefädelt habe, ab Berentsch folge ich bis Bremerhaven dem Deichverteidigungsweg  der sich hier bis auf den Gegenwind gut fahren lässt, es gibt nur wenige Schafsgatter. Etwas Regen war angesagt, beschränkt sich aber auf leichtes Nieseln das nichtmal nass macht. Bremerhaven fängt nicht an, zieht sich, und hört nicht auf: Ortsschild habe ich keines gesehen, dafür passiere ich zweimal den Zoll und geniesse den heute verkehrsarmen Industriecharme der riesigen Hafenanlagen. Ab dann folge ich zunächst der Weser, wieder hauptsächlich am Deich, um dann bei Ritterhude Kurs auf die nördlichen Ausleger Bremens zu nehmen. Die rauschende Kurvenfahrt entlang der Wümme bis Lilienthal ist ein absolutes Highlight mit dem mittlerweile konsequenten Rückenwind.

Elb-Weser Runde. 314 km, Start 7h08, Ankunft 22h47,
Dauer 15h39.


Jetzt steht nur noch der Klassiker Bremen-Hamburg zwischen mir und dem Abendbrot. Dass es auch hier Regnen würde hatte ich in der Planung geflissentlich ignoriert, ebenso, dass es spät werden könnte. Dafür läuft es jetzt wieder und ich geniesse Abschnitte in kohl-pech-rabenschwarzer Nacht auf absolut einsamen Kleinststrassen im Lichtkegel meiner Lampe. Es kommt Brevet feeling auf. Dennoch ist es noch lang bis nach Finkenwerder, mittlerweile macht der Regen auch nass, und die letzte Fähre nach Teufelsbrück verpasse ich um fast eine Stunde. Also setze ich nach Övelgönne über mit der anschliessenden nervigen Schiebepassage längs der Elbterassen. Die letzten Kilometer auf der Elbchausse und längs des Klövensteen sind ein Detail.


Kontrollkarte, Brevetkarte
Virtuelle Kontrollkarte.

Mit Öffnung der Sperrwerke im Sommer (und Runde im Uhrzeigersinn...?) , und etwas Feinarbeit hätte die Strecke das Potential zu einem quasi komplett Verkehrsfreien, schnellen, flachen 300er.


Saturday, February 27, 2021

A visit to the Kiel Canal



An entry to HaLaRa: Hamburger Langstrecken Radtouren (rules)

For today (27.02.21) the Audax Club SH/HaLaRa had again prosed a route - unfortunately hard to reach for me, both, by car, and on-axis by bike. But with a rather optimistic weather forecast I went riding nevertheless on a route of my own which I would then submit as a free entrant. The idea was to scout a route to the Breiholz Ferry at the Kiel Canal including a number of promising fast rolling sections on deserted back roads. For me, this somehow bridged a gap in the terrain covered from home and the Brevets starting form Kiel which frequently coast along and cross the Kiel Canal.

Virtual control card. 222 km Start 10h42, Arrival 18h55, 8h13
on the road.

After a somewhat moist morning I was treated to a sunny arrival at the Canal Ferry in Breiholz (which is part of the traditional 400 km Brevet from Kiel), beautiful weather along the river Stör, the gentle warm glow of the winter evening light around Elmshorn, sunset in the marshlands close to home, and a giant moon on the last meters.

The track. 222 km.

A route I am certainly going to re-visit after weeding out some (rather short) concrete slab two-track farm roads.

Saturday, February 13, 2021

Operation daylight: Rund um das Dorf Berlin

HaLaR - Hamburger Langstrecken Radtouren - Hamburg long
distance cycling tours. 13.02.21: "Around the village of Berlin."

HaLaRa (Hamburger Langstrecken Radtouren = Hamburg long-distance rides) provides an alternative offer of informal long distance rides in addition to the ACP-sanctioned Brevet calendar.

Pessimistic forecast of glazed roads - it turned out
the road conditions were actually perfect.

I was happy to find out about this, as it offered the possibility to get some exercise in times of home-office, to commit to a long ride on a given date - whatever the conditions, and still -even though only later- share the experience and adventures of the day with others who did the same. All while staying within the strict rules of the lockdown. 

I started 3 minutes after sunrise from the village Lentföhrden.

This ride was based on a specific route proposal "Around the village of Berlin", to be ridden as an individual time trial and everybody with his own starting-point and -time on the round-trip track. This is probably as close as we can get to a Brevet-style ride in these times. 

Morning light on the Stör bridge.

Speaking of conditions, they were simply exceptional: a perfect sunny winter day with snow across entire northern Germany, without wind, but also very cold. In anticipation of difficult road conditions and a warning of glazed roads, I had shod with the Challenge Baby Limus which already provided good service during a wintery ACP ride starting from Kiel in 2018.

Winter landscape.
This precaution turned out entirely unnecessary - the roads were in perfect condition and with the exception of two tiny stretches entirely free of snow and ice.
Ice sailing in Eutin.
I started out from Lentföhrden- which I reached by car. When handling my luggage, there was this distinct noise and feel to the fabric which I only know from mountaineering and polar trips. Only some time later I dicsovered that the themometer of my GPS read -13.9 C! No surprise. The actual surprise was that I managed to keep my feet warm during the entire ride, thanks to the Pearl Izumi 'Amfib' overboots  I had ordered last minute and which arrived just in time for this ride.
Eutin castle.
I had started at 7h47 three minutes after sunrise, and enjoyed the winter landscape in the orange glow of the morning sun. The bushes and trees around  Wulfsmoor were spectacular cladded in a translucent layer of hoarfrost.
On the lakes behind Preetz ice-skaters enjoy the perfect winter day. I reached Eutin - for me about the halfway point and took a short break. On the lake below the Eutin castle I contemplate the rare sight of ice yachting.
Wind park at a standstill - with temperatures plummeting
close to -15 centigrades I am happy its a calm day.
Todays highlight is the passage through the village of Berlin (Wikipedia), a curiosity complete with 'Potsdamer Platz' and 'Kuhdamm' I ought to research its history some day.
Bakery Michely in Hartenholm - apparently famous for its 'Berliners'
and a pilgrimage site for some.
I continue towards Hartenholm as the next Landmark of interest in my discovery of the 'real north'. For many Hartenholm is famous for its races, where the Werner comic universe met reality at several occasions. ... and for some personalities from the Velomobilforum its apparently a pilgrimage site providing an excuse for Berliner runs to a certain bakery.
Arrival at Lentföhrden with 15 minutes to spare until sunset.

On the final stretch, the daylight rapidly turned back to orange, and after 193 kms and 9h24 on the road, I finally arrive at Lentföhrden at 17h11 with only 15 minutes to spare until sunset. 'Operation dayligh': mission complete.

Proof of participation: virtual 'brevet card'
Virtual 'brevet card' as proof of participation.

Some say: 'if its not on Strava, it didn't happen'. I disagree. And the HaLaRa-rules are a little different. While a track is fine, a ride-report and a few pictures are even better. Thats more to my liking: 'If there are no pictures, the ride was probably too difficult'.

Thanks to Gerald for the route, and for Morten to make me aware of HaLaRa!